Loading cart contents...
Warenkorb ansehen Jetzt bestellen
Zwischensumme:

Über uns

Ganzheitlich. Ehrlich. Regional:
Das ist Nordwurm.

Nordwurm ist eine Wurmfarm in Norddeutschland. Das bedeutet: Wir züchten Regenwürmer und gewinnen wertvollen Regenwurmhumus. Damit besinnen wir uns auf den ursprünglichen Spielplan der Natur, der – und das ist schon fast erstaunlich – trotz massiver Eingriffe des modernen Menschen immer noch funktioniert. Einzige Voraussetzung: Man muss die Natur wieder zum Chefstrategen machen.

Nichts anderes machen wir von Nordwurm. Wir geben der Natur ihren Raum, beobachten, lernen, staunen und unterstützen. Und schaffen dabei die idealen Rahmenbedingungen für beste Würmer und besten Humus.

Wir haben ein großes Ziel:
Wir wollen die Welt besser machen.

Wir sind davon überzeugt: um ein Ziel zu erreichen, muss man es klar vor Augen haben. Das gilt für all das, was man im Leben erreichen will und – insbesondere – für jedes unternehmerische Handeln.

Matthias Kross, Gründer von Nordwurm, ist seit 1997 selbständig und kennt die Bedeutung von klaren Zielen. Nach vielen Jahren als Geschäftsführer unterschiedlicher Unternehmen begann mit Nordwurm eine neue Etappe für den dreifachen Vater: ein eigenes Unternehmen, mit dem er einen wirklichen Beitrag für die folgenden Generationen leisten kann.

Neu zu denken, heißt, sich an
altes Wissen zu erinnern.

Die Lösung, die wir gefunden haben, ist schon über 100 Millionen Jahre alt und heißt Lumbricidae oder, viel geläufiger: Regenwurm. Er arbeitet sich unermüdlich durch die Erde, belüftet und durchmischt sie, baut perfekt funktionierende Drainagen, hält den Boden fruchtbar und feucht und produziert so ganz nebenbei wertvollen Humus, der CO2 aus der Atmosphäre bindet.

Charles Darwin war der erste Wissenschaftler, der die Bedeutung des Regenwurms erkannt hat. 1881 erschien sein Werk „Die Bildung der Ackererde durch die Thätigkeit der Würmer“.

Darin schreibt er: „Es mag bezweifelt werden, ob es viele andere Tiere gegeben hat, die in der Geschichte der Welt eine so wichtige Rolle gespielt haben“. Und spielen werden. Heute gilt der Regenwurm als Indikator für einen gesunden Boden und zeigt uns einmal mehr, dass die Natur vielleicht doch schlauer ist als der Mensch. Und dass echter Fortschritt nur dann funktionieren kann, wenn wir von ihr lernen. Genau das ist unser Ansatz.

So fing alles an:
Der Sandsturm auf der A19.

Am 8. April 2011 wurden wir Zeugen einer Massenkarambolage mit mehr als 40 Fahrzeugen auf der A19 bei Rostock. Zehn Menschen kamen bei der Kollision ums Leben, fast hundert wurden verletzt.

Auslöser des Unfalls war trockener Ackerboden, den ein heftiger Wind von Feldern am Autobahnrand auf die vierspurige Fahrbahn geweht hatte. Seither haben wir uns intensiv mit den Ursachen von Bodenerosion beschäftigt – und damit zwangsläufig auch mit der Rolle, die industrielle und vermeintlich fortschrittliche Landwirtschaft dabei spielt.

So warnten die UN schon 2015 in einem Bericht, dass die Bodenerosion Millionen von Menschen in die Flucht treiben könnte, weil die heimische Landwirtschaft sie nicht mehr ernähren kann. Es wird also höchste Zeit umzudenken. Und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen. Das haben wir getan. Und Wege und Methoden gesucht, die Bodenqualität auf natürlichem Weg zu verbessern.